Rat besichtigt Klärwerk Steinhof bei Braunschweig

Am Samstag, 15.09.2012, morgens um 07.00 Uhr ging es los Richtung Braunschweig.

 

Im Klärwerk Steinhof bei Braunschweig werden die Abwässer der Stadt Braunschweig sowie die mehrerer Umlandgemeinden aufbereitet. Das Klärwerk reinigt die Abwässer von etwa 400.000 Menschen.

 

Mit Trecker und Anhänger ging es zu den Rieselfeldern, durch die ein Teil des vorbehandelten Wassers fließt, um schließlich hinter der Okertalsperre in die Oker eingeleitet zu werden.

 

Die Rieselfelder sind der Öffentlichkeit frei zugängich. In der Mitte des Fotos ist eine Gruppe Rehe zu sehen.

 

Die Rieselfelder sind ein Paradies für diverse Vögel. Insgesamt sind etwa 250 verschiedene Vogelarten hier anzutreffen.

 

 

Ein weiterer Teil des vorgereinigten Abwassers wird für die Bewässerung diverser Felder in der Nähe des Kärwerks verwendet, wobei die Landwirte den hohen Düngergehalt des Wassers schätzen.

 

 

Hier zu sehen ist aus den Abwässern abgeschiedenes Fett, dass insbesondere durch die Haushalte ins Abwasser gelangt. Restaurants verfügen über eigene Fettabscheider, die regelmäßig geleert werden. Auch diese abgeschiedenen Fette werden hier verarbeitet - und zwar in den Faultürmen.

 

Das Klärwerk beeindruckt allein schon durch seine enorme Größe.

 

Hier befinden wir uns oberhalb eines der drei Faultürme, in denen der Faulschlamm und die abgesonderten Fette mithilfe von Bakterien zersetzt werden.

 

Durch das Zersetzen entsteht Faulgas, das teilweise zu den vier Blockheizkraftwerken vor Ort geleitet wird, in denen Strom und Wärme für das Klärwerk gewonnen werden. Überschüssiger Strom wird in das öffentliche Netz eingespeist.

 

Ein Großteil des Faulgases (Biogases) wird jedoch direkt zum 20 km entfernten Braunschweiger Kraftwerk geleitet, wo es in elektrische Energie umgewadelt und so letzten Endes ins öffentliche Netz eingespeist wird. Rechts am Horizont sieht man den Schornstein des Kraftwerkes.

 

Ein Blick in den Betriebsraum der vier Blockheizkraftwerke.

 

 

An die Besichtigung des Klärwerks schloß sich eine geführte Begehung der Braunschweiger Altstadt an.

 

Hier stehe ich im erhalten gebliebenen Bereich der Eingangstür eines Patrizierhauses aus dem Jahr 1584.

 

Der Marktplatz - hier mit einem historischen Linienbus aus dem Jahr 1962.

 

 

Nach dem Stadtrundgang ging es wieder zurück nach Rastede.

 
 

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