SPD Rastede wählt Vorstand für die nächsten zwei Jahre

Ortsverein

Der neue Vorstand der SPD Rastede in Corona-Zeiten, 5. v. links (hinten) Karin Logemann (MdL). Es fehlen Bernd Evers, Monika Sager-Gertje und Wolfgang Schmitt. Bild: SPD

Auf ihrer trotz der Corona bedingten Einschränkungen sehr gut besuchten Jahreshauptversammlung am 18. Juni 2020 im Saal des Schlossparkhotels hat die SPD Rastede einen neuen Ortsvereinsvorstand für die nächsten zwei Jahre gewählt.

Zu Beginn der Veranstaltung berichtete die Landtagsabgeordnete für Rastede und die Wesermarsch Karin Logemann über die Landespolitik, wobei der Umgang mit der Corona-Pandemie im Vordergrund stand. In dieser für viele Betriebe existenzbedrohenden Situation, so Logemann, haben die niedersächsische Landesregierung und der Bund schnell reagiert und die Niedersachsen-Corona-Soforthilfe bereitgestellt. Diese Mittel tragen dazu bei, dass möglichst viele Betriebe in unserer Region diese schwere Zeit überstehen.

Logemann lobte des Weiteren die Flexibilität und die Innovationskraft deutscher Unternehmen wie des Rasteder Unternehmens JUTEC, das seine Produktion wegen der Lieferengpässe kurzfristig auf Mund-Nasen-Masken umgestellt hatte. „Die schnelle Entscheidung für die Aufnahme der Produktion von Mund-Nasen-Bedeckungen sorgte für eine Entspannung auf dem Markt. Firmen wie JUTEC haben dabei geholfen, unser medizinisches Personal zu schützen, “ so Logemann.

In den sich anschließenden Vorstandswahlen wurden Wilhelm Janßen als Vorsitzender und Horst Segebade als stellvertretender Vorsitzender bestätigt, sowie Hans-Walter Schmidt als Kassierer und Wolfgang Schmitt als stellvertretender Kassierer. Kerstin Icken wurde als Nachfolgerin von Lars Krause - der im November sein Amt als Bürgermeister angetreten hatte - als stellvertretende Vorsitzende gewählt, sowie Ursula Wagener als Schriftführerin und Silvia Heinemann als stellvertretende Schriftführerin.

Als Beisitzer gehören dem Vorstand Hannelore Druivenga, Bernd Evers, Jens Menke, Monika Sager-Gertje, sowie Sven-Jürgen und Tanja Weber an.

Janßen dankte den scheidenden Vorstandsmitgliedern Jöran Gertje und Margret Remmers, die dem Vorstand beide über viele Jahre angehört hatten, für ihre vertrauensvolle und engagierte Mitarbeit im Vorstand der SPD Rastede.

In seinem Jahresrückblick ging der Vorsitzende auf viele der Aktivitäten der SPD Rastede ein. Besondere Beachtung schenkte er dabei der erfolgreichen Bürgermeisterwahl und dankte dem ganzen Team für den großen engagierten Einsatz im Wahlkampf.

Im Weiteren ging Janßen vor allem auf die positive Mitgliederentwicklung ein. „Mehrere der neu eingetretenen Mitglieder sind wie unsere neuen Vorstandsmitglieder Silvia Heinemann und Jens Menke sehr engagiert und möchten im kommenden Jahr für den Gemeinderat kandidieren. Wir freuen uns über alle, die zu uns passen, gemeinsam mit uns die Zukunft Rastedes gestalten wollen und unseren Bürgermeister unterstützen möchten. Kommunalpolitik in unseren Reihen macht Spaß! “ unterstrich Janßen.

Im Anschluss berichteten Hans-Walter Schmidt und Sven-Jürgen Weber von den Aktivitäten der AG 60plus bzw. der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) und der SPD-Fraktionsvorsitzende und stellvertretende Landrat Rüdiger Kramer aus der Gemeinderats- und der Kreistagsfraktion, wobei er einige Themen besonders hervorhob.

„Überaus wichtig war die Entscheidung, in unserer Gemeinde weitere Windkraftanlagen zuzulassen. Das erfreut nicht jeden, aber der Klimawandel fordert einfach erneuerbare Energien. Deshalb müssen wir hier weiter voranschreiten und sollten jetzt verstärkt über den weiteren Ausbau von Solaranlagen nachdenken“.

 „Nachdenken“, so Kramer, „müssen wir aber auch über die vielen Investitionen, die im Raume stehen. Priorität hat für uns als SPD der Bildungsbereich. Und dazu zählen nicht nur die Schulen sondern auch die Krippen, Kindergärten und Horte. Hier werden und wollen wir in den nächsten Jahren eine Menge Geld aufwenden.“

„Auf eines möchte ich noch besonders eingehen - auf unser Palais. Es ist richtig, dass es von Grund auf saniert wird. Wir erhalten hierfür sogar eine Menge Zuschüsse. Und es ist ebenfalls richtig, dass es danach der Bevölkerung mit einem erweiterten Konzept wieder zur Verfügung steht. Dabei aber muss der KKR auch künftig eine wichtige Rolle spielen, denn er ist es schließlich, der unser Kulturleben bereits seit 40 Jahren entscheidend begleitet.“

Am Ende meldete sich dann noch einmal Karin Logemann zu Wort: „Ich komme sehr gerne zu Euch nach Rastede. Der Umgang untereinander ist sehr freundschaftlich, besonders wertschätzend und harmonisch.“

 
 

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