Genuss, Missbrauch und Abhängigkeit – die Grenzen sind fließend

Ortsverein

Foto: SPD Rastede

Mit dem Thema "Genussmittelmissbrauch – DIE Gefährdung von Beruf und Erwerbsfähigkeit" konnte der SPD-Ortsverein Rastede 20 interessierte Rasteder Bürger zu einem interessanten und informativen Vortrag, der vom Leiter der Fachstelle Sucht -Wolfgang Schmitt - gehalten wurde, im Kompetenzzentrum der AWO am Mühlenweg begrüßen.

„Die legalen Drogen wie Alkohol und Nikotin begleiten uns in unserem Lebensalltag. Kommt es zu einem verstärkten Missbrauch, tragen sie in erheblichem Maß zu sozialer Ausgrenzung und Isolation bei.“ führte der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Wilhelm Janßen in das Thema ein.

Mit dem Untertitel "Genuss, Missbrauch und Abhängigkeit – die Grenzen sind fließend" wies der Referent dann auf den vielfach unbedachten Einstieg in eine sich entwickelnde mögliche spätere Suchterkrankung. Denn wer weis, dass schon geringe Mengen Alkohol (Männer täglich mehr als 24 Gramm - entsprechend z.B. 0,6 Liter Bier, Frauen 12 Gramm täglich – entsprechend z.B. 0,3 Liter Sekt) einen riskanten Konsum darstellen. Oft sind es der Verlust der Fahrerlaubnis, drohende Kündigung des Arbeitsverhältnisses oder auch die Beendigung einer langjährigen Beziehung, die zum Umdenken und kritischen Hinterfragen des übermäßigen Suchtmittelkonsums führen.

Laut Ausführungen des in der Suchtberatung und Suchtbehandlung langjährig erfahrenen Referenten sind es bereits schon die geringen Mengen täglichen Suchtmittelgebrauches, die schleichend über Missbrauch zu einer sich hieraus entwickelnden Abhängigkeit führen können.

Zum Abschluss des Vortrages, der immer wieder durch interessierte Fragen der Zuhörer bereichert wurde, zog Schmitt das Resümee, dass der bewusste und selbstkritische Umgang mit Sucht- und Genussmitteln, ein frühzeitiges Ansprechen möglichen Missbrauches und der Hinweis auf Hilfsangebote - seien es die bestehenden Selbsthilfegruppen vor Ort oder die Angebote der Professionellen wie Fachstelle und Hausärzte – lohnende Wege darstellen, um sich aus dem Sog der Sucht zu befreien.

Schmitt: „Suchtrehabilitation ist das erfolgreichste Angebot der Behandlung – die Entscheidung, das erste Glas stehen zu lassen, muss jedoch jeder selbst für sich treffen.“

 

 
 

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