„Inklusion“ ist ein ursozialdemokratisches Thema

Ortsverein

Wilhelm Janßen bedankt sich bei Fritz Schröder für den interessanten Vortrag

Im Rahmen einer Mitgliederversammlung zum Thema „Inklusion aus Sicht der AWO“ besuchte die SPD – Rastede die AWO - Wohnanlage am Mühlenhof.

Nach der Begrüßung im Kompetenzzentrum stellte der Einrichtungslei-ter – Fritz Schröder – zunächst die AWO Trialog Weser-Ems GmbH als Nutzerin des Gebäudes und die Einrichtung vor, die über 59 gut aus-gestattete Einzelzimmer und 6 Appartements verfügt.

Die Wohnanlage ist eine Einrichtung der Eingliederungshilfe für erwach-sene Menschen mit einer seelischen Behinderung mit dem Ziel der schrittweisen Verselbständigung bis hin zum Auszug.

Schröder betonte, dass die Wohnanlage am Mühlenhof ein hervorra-gendes Beispiel für eine weitgehend gelungene Inklusion sei. „Im Mittelpunkt steht, den Menschen, die durch seelische Behinderungen beeinträchtigt sind, zu ermöglichen, weitestgehend selbstständig und unabhängig zu leben, jegliche benötigte Hilfe in der Einrichtung zu erhalten und an dem gemeindlichen Leben teilzuhaben. Mit diesem Projekt sind wir in Rastede dem Ziel "Inklusion" einen großen Schritt näher gekommen", so Schröder.

Im weiteren Verlauf referierte Schröder über das Thema „Inklusion“, woran sich eine Fragerunde und eine lebhafte Diskussion anschlossen.

Inklusion meint, dass jeder Mensch unabhängig von individuellen Fähigkeiten, ethnischer wie sozialer Herkunft, Alter oder Geschlecht die Möglichkeit haben soll, sich vollständig und gleichberechtigt an allen gesellschaftlichen Prozessen zu beteiligen.

Alle Anwesenden waren sich einig, das Inklusion nicht nur eine gute Idee ist, sondern ein Menschenrecht, das unmittelbar verknüpft ist mit sozialdemokratischen Forderungen wie Freiheit, Gleichheit, Solidarität und Menschenwürde.

Inklusion ist ein komplexes Thema, das eine gesamtgesellschaftliche Bedeutung besitzt. „Sie kann nur gelingen, wenn möglichst viele Men-schen erkennen, dass alle Menschen das gleiche Recht auf Teilhabe an der Gesellschaft haben. Um dies zu erreichen, müssen Auffassungen und bestehende Strukturen so verändert werden, dass die Unter-schiedlichkeit der Menschen zur Normalität wird.“ so der SPD Ortsver-einsvorsitzende Wilhelm Janßen. Ob dieses Ziel je vollständig erreicht werden kann, sei jedoch fraglich. Jedes Bemühen um Inklusion sei aber ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

 
 

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