SPD fordert die Wiederaufnahme der Klassenfahrten an der KGS

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Die SPD-Fraktion Rastede hatte einstimmig die Verabschiedung einer Resolution befürwortet, die die Wiederaufnahme von Klassenfahrten an der KGS fordert. Diese Resolution wurde vom Schulausschuss-vorsitzenden Lars Krause formuliert und über den Bürgermeister zur Beratung und Beschlussfassung im Schulausschuss, dem Verwaltungsausschuss und dem Rat eingereicht.

Der Gemeinderat, so heißt es in der beantragten Resolution, bedauert den Rücktritt des Elternratsvorsitzenden der KGS, der im direkten Zusammenhang mit dem Beschluss der Personalversammlung der Lehrkräfte stehe, weiterhin keine Klassenfahrten an der KGS stattfinden zu lassen. Die Lehrkräfte der KGS werden aufgefordert, ihren Unmut über landespolitische Entscheidungen nicht auf dem Rücken der Schüler und Eltern auszutragen. Klassenfahrten seien ein elementarer Bestandteil des Schulalltages, und deshalb sollten die Klassenfahrten an der KGS sofort wieder aufgenommen werden. Des Weiteren sei der in den letzten Jahrzehnten aufgebaute hervorragende Ruf und die damit verbundene Wettbewerbsfähigkeit der KGS durch den Beschluss der Personalversammlung nachhaltig gefährdet. Schülerinnen und Schüler der KGS sollten zukünftig nicht mehr schlechter gestellt werden als Schüler anderer Schulen.

Der stellvertretende Schulausschussvorsitzende Wilhelm Janßen begründete den SPD-Antrag im Schulausschuss ausführlich und verwies insbesondere darauf, dass der erste Beschluss, keine Klassenfahrten mehr durchzuführen, bereits im Jahr 2013 getroffen wurde, und dass diese Maßnahme in der Auseinandersetzung mit dem Arbeitgeber offensichtlich zu keinem Erfolg geführt hat. Er betonte insbesondere, dass die beantragte Resolution sich nicht gegen die Lehrer richte und auch keine Bewertung der Auseinandersetzung der Lehrkräfte mit der Landesregierung beinhalte. Im Gegenteil wertschätze er das Engagement vieler Lehrer, so Janßen.

In der folgenden Aussprache befürworteten alle Rednerinnen und Redner fraktionsübergreifend die Wiederaufnahme der Klassenfahrten als erstrebenswert. Die Mehrheitsgruppe wollte jedoch die Resolution in einen Appell umformulieren. Während des Versuchs, diesen Antrag aufzunehmen, setzte sich dann jedoch in der Mehrheitsgruppe die Meinung durch, man solle Eltern, Schüler und Lehrer auffordern, an einem „runden Tisch“ miteinander zu reden. Da diese Gespräche aber ohnehin regelmäßig stattfinden, wurde auch dieser Antragsversuch verworfen.

In der sich anschließenden Abstimmung wurde der SPD-Antrag dann leider mehrheitlich abgelehnt.

„Es ist sehr bedauerlich, dass sich im Ausschuss keine Mehrheit für eine Resolution oder einen Appell gefunden hat. Die SPD wird sich ungeachtet dessen auch weiterhin für ein vollumfängliches Schulangebot einsetzen“, so Janßen

 
 

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